Freiwillige Feuerwehr Welschnofen

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Kontakt

Kontaktdaten von Freiwillige Feuerwehr Welschnofen
AdresseDolomitenstrasse 7/A
39056 Welschnofen
Fax+39 0471 614022
E-Mail-Adresseff.welschnofen@lfvbz.org
Webhttp://www.ff-welschnofen.com

Vorstand

  • Rino Pardeller, Martin Vieider, Christof Seehauser, David Pardeller, Helmuth Seehauser, Thomas Pichler, Siegfried Wiedenhofer, Alex Dejori, Julian Mahlknecht, Fabian Näckler, Florian Kafmann, Hannes Pardeller, Thomas Gall, Roland Ranigler

Kommandant

Kontaktdaten von Rino Pardeller
NameRino Pardeller
Telefon+39 320 0435970
E-Mail-Adresseff.welschnofen@lfvbz.org

Kommandant-Stellvertreter

Kontaktdaten von Martin Vieider
NameMartin Vieider
Telefon+39 333 1408587
E-Mail-Adresseff.welschnofen@lfvbz.org

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VORSTELLUNG


Die Freiwillige Feuerwehr Welschnofen leistet heute in erster Linie einen entscheidenden Beitrag zum allgemeinen Zivilschutz der Bevölkerung. Mit mehr als 50 aktiven Wehrmännern, die ständig theoretisch als auch praktisch weitergebildet werden, und einem Fuhrpark von 6 Einsatzfahrzeugen, werden heute Einsätze geleistet, die weit über das reine Löschen von Bränden hinausgehen. Die Statistik der letzten Jahre hat gezeigt, dass von den durchschnittlich 40 Einsätzen pro Jahr in etwa 85% auf technische Nothilfe fallen, der Rest hingegen Brandbekämpfung und Suchaktionen darstellt. Um diesen Anforderungen entsprechen zu können, werden pro Jahr ca. 60 praktische Übungen abgehalten.

Im Jahre 2009 wurde eine Jugendgruppe gegründet, die sowohl den Nachwuchs in den Reihen der aktiven Wehrmänner bildet, als auch mit der Teilnahme an prakttischen und theoretischen Leistungsbewerben einen Beitrag zur Förderung der Jugend im Dorfleben leistet.


KURZE CHRONIK


Mit der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr durch den damaligen Gemeindevorsteher von Welschnofen wurde ab dem Jahre 1902 eine ständig gut funktionierende Institution ins Leben gerufen, die sowohl in Welschnofen, aber in den Anfangsjahren auch in den umliegenden Gemeinden, einen unverzichtbaren Dienst zu leisten hatte. So können der Chronik Einsätze bei Bränden im benachbarten Birchabruck, aber auch jenseits der Provinzgrenze in Vigo und Campitello di Fassa entnommen werden. Bereits in der Vorkriegszeit war ein besonderer Einsatz zu verzeichnen, als das 1896 erbaute Karerseehotel, in dem unter anderem die Kaiserin Sissy von Österreich verweilt hatte, am 15. August 1910 bis auf die Grundmauern niederbrannte. Mit den Wirren des Ersten Weltkriegs wurden fast alle Wehrmänner zu den Waffen einberufen, aber bereits im Frühjahr des Jahres 1919 kam es zur neuerlichen Gründung der Feuerwehr, deren Bestand allerdings nur bis 1926 andauern sollte, da es im Zuge des Faschismus zur gänzlichen Auflösung aller Feuerwehren kam. In den 30er Jahren und gleich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges blieben dann einige Versuche zur Wiedergründung erfolglos, aber durch eine komplette Neustrukturierung gelang im Jahr 1949 endlich der Wiederaufbau einer Wehr in Welschnofen mit 46 aktiven Wehrmännern. Schon bald nach der Wiedergründung wurde der Wert einer Schulung der Wehrmänner erkannt und man begann mit der theoretischen und praktischen Ausbildung der Wehrmänner durch gezielte Übungen. So kam es schon in jener Zeit zur Erstellung eines genauen Übungskalenders, der pro Jahr die Abhaltung von 5 Übungen im Frühling und weiteren 5 Übungen im Herbst vorsah. Im Jahr 1955 konnte das erste Fahrzeug für die Feuerwehr angekauft werden, das sowohl bei Übungen und Einsätzen, aber auch im Winter als Schneeräumfahrzeug in Welschnofen seinen Dienst tat und der Feuerwehr zu einem schnellen Ausrücken verhalf. Durch die immer größer werdende Siedlung im Karerseegebiet wurde 1978 der Beschluss gefasst, dort einen Löschzug zu gründen, der bis 1987 dem Kommando der Feuerwehr von Welschnofen unterstellt war. Nachdem an die Feuerwehr immer größere Anforderungen gestellt werden, die neben Einsätzen bei Bränden auch technische Hilfeleistungen bei Unfällen jeglicher Art vorsehen, wurde in Welschnofen zu Beginn der 90er Jahre ein Rüstfahrzeug angeschafft, das mit Schere und Spreize, aber auch mit Hebekissen zum Anheben schwerer Gegenstände ausgerüstet wurde. Damit musste aber auch die Ausbildung der Wehrmänner an die neuen Erfordernisse angepasst werden, was einmal durch theoretische und praktische Schulungen zum Umgang mit dem Gerät gegeben wird, und durch die jährliche Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs. Weiters stehen seit den letzten Jahren gemeinsame Übungen mit dem Landesrettungsverein Weißes Kreuz und dem Bergrettungsdienst von Welschnofen auf dem Programm, denn im Ernstfall muss die Feuerwehr eben auf alles vorbereitet sein. Aber auch die sportliche Tätigkeit wurde in den vergangenen Jahren gepflegt, denn die Freiwillige Feuerwehr Welschnofen hat 1996 und 1997 eine Wettkampfgruppe zu Feuerwehrleistungsbewerben auf Südtiroler Ebene als auch 1997 zum Landesleistungsbewerb nach Österreich entsandt, bei denen das Feuerwehrabzeichen in Silber und Bronze erkämpft wurde. Als denkwürdige Tage werden der 16. und 17. August 2001 in Erinnerung bleiben, denn durch ein riesiges Feuer wurden im Sägewerk Latemar der Landesforst- und Domänenverwaltung zwei Betriebshallen komplett zerstört. Bei diesem Großbrand wurde die Wehr von Welschnofen durch mehrere Nachbarwehren und der Berufsfeuerwehr Bozen unterstützt, sodass sich insgesamt knapp 200 Mann für mehr als einen Tag voll im Einsatz befanden.

Im Jahr 2009 konnte eine Jugendgruppe gegründet werden, in der seither etwa 10 Jugendliche von 12 - 17 Jahren einen Dienst leisten. Die Tätigkeiten der Jugendgruppe bestehen in der Abhaltung von praktischen und theoretischen Übungen, wie auch in der Teilnahme an verschiedenen Bewerben, so einem alljährlichen Wissenstest und Orientierungslauf und einem Landesleistungsbewerb.

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